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Rittergut Bömitz

Das Rittergut Bömitz im ehemals zu Schweden gehörenden Vorpommern an der Ostseeküste wurde erstmals im 14. Jhd. erwähnt. Das heutige Gutshaus wurde von Hermann Christoph von Hertell, einem ritterlichen Hauptmann, 1751 errichtet.
Die mächtigen Grundmauern und der Gewölbekeller lassen auf das Vorhandensein einer Burg schließen, die vermutlich während des dreißigjährigen Krieges zerstört wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte es häufig die Besitzer. Der letzte private war Dr. Grunert aus Frankfurt a. M., der das Gut dann 1924 an die pommersche Landgesellschaft verkaufte, die es dann aufsiedelte. Dabei wurden im Dorf viele neue Bauernhöfe geschaffen. Das Gutshaus selbst wurde von der Kreisverwaltung Greifswald übernommen. Diese ließ 1929 durch Julius Broeckel ein Altersheim einrichten, das er bis 1952 in vorbildlicher Weise führte. Bei Kriegsende diente es zahlreichen Flüchtlingen aus dem Osten als Durchgangsstation. 1987 war das Heim dermaßen heruntergekommen und zerwohnt, dass es geschlossen wurde. Ein Berliner Elektrobetrieb kaufte es, um ein Ferienheim daraus zu machen...

Zwischen 1990 und 1993 stand es dann leer und wurde verwüstet. Im Frühjahr 1994 begann das Ehepaar Backmann & Neumann mit der Sanierung und im Oktober 1995 ging es als Hotel & Restaurant in Betrieb.
Die Glocken wurden 1937 von den Bömitzern und den Heimbewohnern gekauft und immer wieder gegen habgierige Machenschaften verteidigt. Zehn Jahre nach dem Ende des Altersheims läuten sie nun wieder zu wichtigen Ereignissen; und regelmäßig am Sonnabend und Sonntag werden sie von drei kräftigen Bömitzer Burschen in Schwung gebracht.

Familie Nicola & Lorenz Flierl
17390 Bömitz
Tel: +49 (0) 39724 22540
Fax:+49 (0) 39724 22541
E-Mail: info@rittergut-boemitz.de

http://www.rittergut-boemitz.de

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