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Dorfkirche in Groß Kiesow

Die Wände des in der zweiten Hälfte des 13. Jh. errichteten Chores sind aus Feldsteinen und die Gebäudekanten durch sorgfältig behauene, wechselseitig einbindende Quader betont. Sein besonderer architektonischer Reiz liegt jedoch in den kräftig profilierten Gewänden der Priesterpforte und der Spitzbogenfenster aus schichtweise wechselnden, glasierten und unglasierten Backsteinen, dem auf Dreieckskonsolen ruhenden Rundbogenfries unter der Traufe und dem von zwei Blendenreihen gegliederten Ostgiebel. Er und das nach 1300 entstandene einschiffige Langhaus mit spitzbogigen Fenstern und Portalen sowie das Turmuntergeschoss mit ungewöhnlich starken Mauern sind aus Backstein. Hingegen besteht das 1653 aufgesetzte Turmobergeschoss aus Fachwerk und wurde erst um 1800 mit Backsteinwänden ummantelt; seine geschweifte Haube mit Laterne dürfte damals zumindest erneuert worden sein.

Auf dem Friedhof direkt vor der Kirche befinden sich 20 Kalksteinstelen der Zeit um 1800 und eiserne Kreuze für Handwerker.

Quelle: Buske, N. / Baier, G. (1987): Dorfkirchen in der Landeskirche Greifswald.