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Warum der Wusterhusener Kirchturm schief ist !

Zur Zeit als die Pommern zum Christentum bekehrt wurden, und es in Wusterhusen bereits eine Kirche gab, beschlossen die noch heidnischen Rüganer, dieses Bauwerk zu zerstören. Daraufhin sperrten sie drei Riesen ein. Sie fütterten den ersten mit Schweinefleisch, den zweiten mit Rindfleisch und den dritten mit Hammelfleisch. Es stellte sich heraus, daß der letzte der kräftigste von allen dreien geworden war. Dieser erhielt den Auftrag, den Kirchtum von Wusterhusen einzuwerfen. Der Riese nahm einen großen Stein und warf ihn über den Greifswalder Bodden. Unterwegs aber platzte der Stein auseinander. Der eine Teil fiel an den Strand zwischen Lubmin und Vierow, wo er noch heute als „Teufelsstein" mit den Hand- und Fußabdrücken des Riesen zu sehen ist. Der andere Teil des Steines flog weiter und traf den Wusterhusener Kirchtum an der linken Seite, so daß sich der Turm nach Südwesten neigte. Lange Zeit lag der Stein unweit von Wusterhusen an einem Feldweg und wurde Riesenstein genannt. Er wurde 1920 gesprengt und für den Straßenbau verwendet, zum großen Bedauern der Ortseinwohner und mehreren umliegenden Dörfern.